Wanderruderfahrt Himmelfahrt 2006 nach Grünau

Das verlängerte Wochenende vom 25. bis 28. Mai 2006 nutzten zehn aktive Ruderer zu einer Wanderruderfahrt in Richtung Grünau. Bei leichtem Dauerregen starteten zwei Vierer - Cooper II und Kurt Wagner - (Fränky als VL, Jürgen, Wolfgang, Norbert, Andreas, Barbara, Peter, Gerd, Ulla und Cornelia). Der Regen begleitete uns weite Strecken des Weges, aber trotz allem kamen wir gut gelaunt am Spätnachmittag in Grünau an.
  Auf dem Teltowkanal vor Wiking
Auf dem Teltowkanal vor dem RC Wiking

Der Ruderclub Turbine Vor dem Ruderclub Empor
Links: Ruderclub Turbine, rechts: am Steg des ehemaligen Clubhauses in Grünau (jetzt Ruderclub Empor)

  Direkt an der Regattastrecke hatten wir Quartier bei RG Turbine Grünau in einem weitläufigen Gebäude, an dem der Zahn der Zeit leider schon etwas genagt hat. Zum Grundstück von Welle Poseidon waren es von dort nur ein paar Meter und wir wurden von den Ruderern von RV Empor und natürlich von Bernd und Regina herzlich willkommen geheißen, letztere bewirteten uns ausgezeichnet. An Bernd und Regina werden sich viele noch aus der Zeit erinnern, als sie unsere Ökonomie am Wannsee betreuten, nun sind sie zurück auf dem Gelände in Grünau, bei unseren Pächtern RV Empor.
Von unserm Stützpunkt aus unternahmen wir Freitag und Samstag zwei Tagesfahrten. Freitag ging es nach Norden über die Dahme, entlang der Köpenicker Altstadt, durch die Müggelspree in den Müggelsee, vorbei an Neu-Helgoland zum Dämeritzsee. Dort begann der abenteuerliche Teil der Tour durch den Gosener Graben, der sehr idyllisch in Richtung Seddinsee mäandert. Dieses Gewässer steht unter Naturschutz, was wir durch Mückenstiche und einen umgestürzten Baum nachdrücklich zu spüren bekamen! Auch der Seddinsee war bei böigem Wind eine echte Herausforderung.
  Durchfahrt mit gymnastischen Uebungen durch den Gosener Graben
Durchfahrt mit gymnastischen Übungen durch den Gosener Graben
Anglerheim am Krossinsee
Anglerheim am Krossinsee
  Am Samstag lockte zunächst der Hauptmann von Köpenick zu einem kleinen Schauspiel vor und im Rathaus. Anschließend ging es über den Langen See in Richtung Süden, durch den Zeuthener in den Krossinsee, dort gab es im Anglerheim eine ausgedehnte Pause. Durch den Oder-Spree-Kanal und über die Dahme gelangten wir zurück ins Quartier.
Die Rückfahrt am Sonntag wurde vom Wetter im wahrsten Sinne ausgebremst.
Der Gegenwind war bis Neukölln zu Wiking so stark, dass wir beschlossen, die Boote dort zu lassen. Per U-Bahn ging es nach Hause und die Boote wurden in den folgenden Tagen zurückgerudert. Trotz dieser Unbilden waren doch alle von dem Ruderrevier um Grünau, den insgesamt ca. 120 km und den gemeinsamen Stunden begeistert. Und natürlich auch von dem ausgezeichneten Landdienst (Christel, Karin und Rudi). Nochmals ganz herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen der Fahrt beigetragen haben!

Cornelia Colsman
  Auf der Mueggelspree
Auf der Müggelspree

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